Tausend weiße Ideen schwirren mir im Kopf rum und wollen raus. Da man bei Uwe ja 2 Ideen abgeben darf, hab ich mir vorgenommen nach dem salzigem Sushi noch was Süßes hinterherzuschieben.
Orangen-Rosmarin Mousse mit schokoliertem Popcorn
Mousse (ca. 4-6 Portionen)
100 g Zucker
1 Ei
200 ml Orangensaft
1 Orange
ca. 100 g Frischkäse
4 Zweige Rosmarin
200 ml Sahne
2 Blatt Gelatine
Die Hälfte vom Zucker in einem Topf karamellisieren lassen und mit dem Orangensaft ablöschen. Von der Orange brauchen wir den Abrieb, der Saft kommt auch in den Topf. Zwei Rosmarinzweige mit hineingeben, die anderen beiden werden fein gehackt. Nun wird das ganze auf die Hälfte einreduziert, passiert und wieder zurückgegossen. Geb nun Orangenabrieb und den gehackten Rosmarin dazu – dreh die Platte ab. Die Reduktion (sollte jetzt ca. 100ml sein) mit so viel Frischkäse verrühren, dass wir auf eine Gesamtmasse von 200 g kommen.
Gelatine in Wasser einweichen, erhitzen und mit dem Orangenfrischkäse vermengen. Gleicht man die Masse vorsichtig an, also erst ein bisschen Frischkäse in die Gelatine rührt, bis sie kalt ist und dann die Gelatine in die Orangenmasse gibt, so verhindert man Klümpchenbildung.
Die andere Zuckerhäfte mit dem Ei cremig schlagen und unter die Masse heben.
Die Sahne wird geschlagen (aufpassen, dass sie nicht zu fest ist) unter die Masse gehoben.
Jetzt kann man die Mousse in Gläschen füllen. Oder man nimmt ein flaches Gefäß und sticht später Nocken ab.
Popcorn
100 g weiße Kuvertüre
eine handvoll Popcornmais
Für das Schokopopcorn etwas Pflanzenöl in einem kleinen Topf erhitzen und den Boden mit Popcornmais bedecken. Jetzt am besten einen Glasdeckel drauf und beim poppen zuschauen. Dabei den Topf ab und zu schütteln und aufpassen, dass nichts anbrennt. Die einzelnen Körner können nun aufgespießt werden. Nehmt Zahnstocher, Schaschlikspieße oder wie ich ein paar Rouladennadeln. Die Kuvertüre wird über dem Wasserbad geschmolzen und anschließend über die Popcornstangen gegeben.
Euch viel Spaß beim Nachmachen – ich hab jetzt genug weiß gesehen und bin bereit für hellblau!
N°3 Die Szenerie
Um Leben in meine Bilder zu bekommen hole ich mir ein paar Requisiten in die Box. Jetzt leg ich los und gestalte eine Art Bühnenbild. Was will ich fotografieren – wie in Szene setzen? Mit Hilfe der Deckenlöcher kann ich z.B. Dinge ins Bild schweben lassen. Figuren können aus einfacher Pappe/ Papier gebastelt werden. Laminiert lassen sie sich am besten in einen Styroporblock stecken. Aufeinandergestapelte Steinplatten geben einen schönen Kontrast zum Geschirr und eine gewisse Tiefe. Buntes geknülltes Obstpapier…
Was kann man noch nehmen?
Folien, dünne Stoffe/ Tüll, Spielzeug (Legoplatten kommen bestimmt gut), Obstkisten, Holz, Spitzendeckchen…
Toll ist es bestimmt auch, wenn man unterschiedlich große Origamikästchen bastelt und so verschiedene Ebenen hat. Aber probiert selbst einmal herum -> macht echt Spaß!
Das nächste Mal: Arbeiten mit Licht und Schatten.
N°2 Hintergründe
Nun ist die Box fertig gebastelt und der eigentliche kreative Teil beginnt. Alles was man in den gecutterten Spalt klemmen kann, kann unser Hintergrund sein. Bedrucktes Papier, Geschenkpapier, Stoffe, einfache farbige Papiere, Schmiergelpapier, Tafelfolie, Plastiktüten, Orangennetze, Fotos oder auch selbstgekritzelte Szenen… …und so könnte es ausschauen
Im nächsten Beitrag geht’s um die Szenenerie.
Endlich Essensfotos toll ausleuchten? Ein schönes Szenenbild entwerfen? Noch mehr Spaß beim Fotografieren? Für all das gibt es ab sofort meine Fotobox. In einer kleinen Serie möchte ich euch zeigen, wie man selber so eine Box bauen kann und in ihr schöne Fotos macht.
N°1 Das Basteln
Wir brauchen:
-> Kunststoffbox (das gelbe Möbelhaus kann weiter helfen) – meine ist ca.50x30x25cm groß
-> Cutter -> Minibohrer (Dremel o.ä.)
-> Butterbrotpapier
-> Klebeband
-> Schreibtischlampen
Die Box mit der Öffnung nach vorne legen. Nun schneiden wir mit dem Cutter ca. 3-4cm vom Rand ein. Dieser Spalt ist dafür da Hintergründe einzuspannen. Mit dem Bohrer (⌀2-3mm) Löcher in die Oberseite bohren. Ob du sie alle im gleichen Abstand machst, oder so wahllos wie ich, sei dir überlassen. Wozu das Ganze? Die Löcher dienen als Möglichkeit Dinge in deiner Box aufzuhängen. Mit ein paar Nylonfäden kannst du später z.B. eine Banane schweben lassen.
Das Butterbrotpapier kann nach Belieben von Außen an der Box festgeklebt werden. Nun kommen die Lampen ins Spiel – man kann die Box von mehreren Seiten bestrahlen, so gibt es ein schönes diffuses Licht und keine unnötigen Schatten. Im nächsten Beitrag werden wir uns etwas mit Hintergründen beschäftigen.
12 Monate – 12 Farben -> so der Blogevent von Uwe. Jeden Monat wird in einer anderen Farbe gekocht… und der Januar ist weiß!
Zweierlei Sushi vom Caipirinha-Huhn
// Sushi-Reis -> kochen, abkühlen mit Reisessig beträufeln
// Weißkohlblätter -> blanchieren
// Kohlrabi -> schälen und auf dünne Stifte schneiden
// Hähnchenbrustfilet -> marinieren mit: Olivenöl, Limettensaft, Limettenabrieb, Cachaca , Rohrzucker, Knoblauch, Salz, Cayennepfeffer -> einvakuumieren -> bei 75-80°C im Wasserbad für ca. 30-35 Minuten garen. Das Huhn wird superzart und hat eine feine Caipinote.
Einen Teil Sushi rolle ich mit den Kohlblättern, einen anderen nur mit Reis -> wird später in Sesam gewälzt. Passend zu meinen Albino-Sushis serviere ich eine tief-dunkle Wasabi-Sojasaucen-Mischung. Lecker!
Seid gespannt auf mein weißes Dessert – da schwirrt schon einiges im Kopf….
„Ein 3-Gänge Menü nach Wahl“ so hieß es auf dem Gutschein im Adventskalender. Heute habe ich ihn eingelöst. Irgendwas Spanisches…ich habe ein paar Rezepte rausgekramt – und der Freund darf’s kochen.
Da es mir doch sehr schwer fiel die Finger von den Kochgeräten zu lassen und keine mehr oder weniger qualifizierten Kommentare abgeben zu dürfen, während mein Freund in der Pfanne rühren darf, habe ich mich mit Wolldecke vor die Glotze verkrümelt. Doch das Warten hat sich gelohnt…
Spanische Mandelsuppe // Zitronen-Sherry-Hühnchen // Blutorangengranité mit Churros
Ab und an ist es unerlässlich seinen (noch sehr!) kleinen Küchenhaushalt aufzustocken.
Neues Mitglied: Moulinette -> endlich Farcen, Pasten, etc. herstellen können
Natürlich wurde der kleine rote Blitz sofort aus der Verpackung befreit und seinem eigentlichen Zweck zugeführt:
//Spaghetti mit Walnuss-Petersilienpesto, dazu:Rucolasalat mit Kirschtomaten
//Fazit
Toller kleiner Cutter, für ein Haushaltsgerät ganz gut verarbeitet – wenn er meine nächsten Küchenexperimente alle mitmacht bin ich zufrieden.
Wir sind wieder im Süden – den Duft von Olivenöl und Zitrone in der Nase. Heute gibt’s gefüllte Weinbätter (Dolmades)
Ich brauche Weinblätter, Reis, Olivenöl, Zitronen und frische Kräuter (Dill, Petersilie, Minze) -> bekomme ich alles bei Avasin – dazu ein riesiges Fladenbrot: das beste in Darmstadt!
-> Weinblätter auspacken, Stiele entfernen
-> Füllung herstellen: Reis mit Zwiebeln in Olivenöl anschwitzen – mit Wein/ Brühe aufgießen -> wie Risotto zubereiten, kräftig abschmecken, gehackte Kräuter unterziehen
-> Weinblätter füllen
-> Weinblätter 1/2 Stunde schmoren (mit der „Naht“ nach unten, ganz eng in einen Topf legen und mit einem Teller beschweren) – als Schmorsud habe ich eine Weißwein/Zitronensaft/Olivenöl – Mischung gemacht
Wir leben in einem Land der Fertignahrung – und leider auch der verführerisch schönen Verpackungen. In einer kurzen Serie möchte ich meine „Voll drauf reingefallen“ – Produkte vorstellen. Trügt der schöne Schein – oder lässt sich gar das ein oder andere Goldstückchen finden?
N°1 // Schokoladensoufflés von GÜ // 2,99€
Großeinkauf – die Lust auf was Süßes treibt mich in die Joghurtecke. Da steht sie: die edle schwarze Schachtel von GÜ, einer englischen Firma – schön durchdesignt. 2,99€! Ganz schön happig – doch schnell ist mein Gewissen beruhigt, denn die Gläschen lassen sich doch bestimmt für irgendein Dessertallerlei wiederverwenden!?
Auspacken// Es sind noch 3 Tage bis Heiligabend – aber pack ich jetzt schon mein erstes Geschenk aus? Andächtig klappe ich den schwarzen Karton auf – innen pinke Schrift und zwei edle Gläschen, die vom Design entfernt an Haarwachs erinnern.
Zubereitung// 13 Minuten im Ofen
Geschmack// erstaunlich gut – könnte noch etwas schokoladiger sein, die Haube krosser
Fazit// selbstgemacht ist meistens besser, aber bei Gläschenmangel greif ich bestimmt nochmal zu
Ich tue so, als wäre meine Küche irgendwo am Mittelmeer: Musik aufdrehen, Mini-Oktopusse vorbereiten, Salat schnippeln, Fladenbrot backen…den freien Tag genießen!
Die Oktopusse habe ich als TK-Ware beim Italiener gekauft. Fertig geputzt, salze ich sie etwas und gare sie im eigenen Saft. Denn nur so sollen sie schön zart werden. Anschließend werden sie etwas zerkleinert, in gewürztem Mehl (+Salz+Pfeffer+Paprika) gewälzt und frittiert.
Dazu gab’s einen gemischten Salat mit Oliven, Paprika, Tomaten, Romana, Zwiebeln, Feta und Fladenbrot

































