SALATE PUTZEN + ZWIEBELN SCHÄLEN

Meine erste Woche als Praktikant ist nun vorrüber – ich lebe noch!

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Montag Morgen: Aufstehen um 5:30 Uhr – uff! was das für ein Luxus ist weiß ich spätestens am Freitag, denn da geht der Wecker bereits um 4:00 Uhr. Ich stehe also morgens an der Tramhaltestelle – wir sind zu dritt, die bei den eisigen Temperaturen die nahende Bahn herbeisehnen – ich muß den Fahrplan freikratzen. Es geht um 6:17 Uhr zum Hauptbahnhof. Von dort nehme ich den Airliner – jetzt könnte ich (wäre ich nicht so aufgeregt) ein halbes Stündchen dösen. Am Flughafen, hier wuselt schon morgens alles wie im Ameisenhaufen begebe ich mich auf Kaffeesuche – und entdecke meinen ersten „grünen“ McDonalds. Sieht seltsam aus!

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Cappuccino-gestärkt nehme ich den Hotel – Shuttlebus, der alle 15 Minuten fährt.

Das Praktikum beginnt

Der erste Tag beginnt slow – zusammen mit drei anderen Neuen werden wir in die Hotelgeschichte und Philosophie eingeführt. Es gibt Getränke, Gummibärchen und eine anschließende Hausführung. Alles glänzt, ist sauber und beeindruckend riesig. So riesig, dass ich mich die kommenden Tage das ein oder andere Mal verirren werde, von einem netten Mitarbeiter aber immer wieder rechtzeitig in den richtigen Gang geschickt werde. Die Besichtigung endet in der Kleiderkammer – hier werden wir für die kommenden Wochen ausgestattet.

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Wir bekommen unseren eigenen Spind (davon träume ich schon seit der Schulzeit!) und kleiden uns für die Küche ein.

Das Praktikum beginnt traditionell mit dem Kartoffelschälen! Eine Stunde beschäftigen mich die Mini-Pellkartoffeln, bevor ich mich an ein paar Aufschnittplatten dran machen kann.

Der erste Tag war super! Abends bin ich aufgekratzt. Die folgenden Tage schneide ich u.a. 6 Kilo Speck in Streifen, schäle 30 Kilo Zwiebeln und schneide 10 davon in Scheiben,  verbringe geschätzte 50 Minuten an der Aufschnittmaschine, helfe bei den Frühstücksvorbereitungen, putze 10 Kisten Salat, helfe beim Buffetabbau einer Großveranstaltungen und bin bei der Zubereitung einer Forelle Müllerin Art dabei – vom Fangen, Betäuben, Ausnehmen, Zubereiten, Braten und Anrichten. Alles spannend!

Doch abends komme ich mir vor, als hätte ich den Tag beim Schuften in der  Mine verbracht und wäre anschließend vom Bulldozer überrollt worden. Gegen Ende der Woche wurde es jedoch weniger, so dass ich die Hoffnung hege man gewöhne sich irgendwann daran. Mal sehn….

Eine Antwort zu “SALATE PUTZEN + ZWIEBELN SCHÄLEN

  1. hallo betti,
    das leben ist hart, aber gerecht.
    hoffe, dass du wieder neu belebt unter
    dem bulldozer hervorgekrochen bist, d.h.
    das WE für die erholung genutzt hast.

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